Sinniert

Vera Vickermann und Christoph Klink über Sinn und Unsinn der Unternehmenskommunikation und über Sinnbüro.

von: Christoph Klink , 04. Mai 2012

Neuer Tweet bling, neue Statusmeldung bling, E-Mail bling, bling, bling. Bling überall und zu jeder Zeit. Die Informationsflut aus den sozialen Netzwerken und die permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Telefonate haben neben vielen Vorteilen auch ihre Schattenseiten. Experten warnen seit geraumer Zeit vor einem Social-Media-Burn-out oder dem Information-Overload.

Es gebe zwar noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einem "Social-Media-Burn-out", so der Psychologe Heiko Schulz von der Techniker Krankenkasse zu der Ärzte Zeitung. Aufgrund von Erfahrungen spreche aber einiges dafür, dass eine übertriebene Nutzung zu einem Erschöpfungssyndrom beitragen könne. Wie genau sich der Informationsstress durch hunderte Tweets, Statusmeldungen und Kontaktanfragen auswirke, sei bislang noch nicht in Studien erforscht worden, erklärt Schulz. Fast sicher sei jedoch, dass nicht alleine die Sozialen Netzwerk für den Stress sorgten, so der Psychologe, aber durchaus in Verbindung mit Zeitdruck, Arbeitsüberlastung oder ähnlichem. "Die meisten Menschen fühlen sich von Informationen zumindest manchmal überflutet. Digital Natives bilden hier eine Ausnahme." Zu diesem Ergebnis kommt die Bitkom in der Studie "Wie die Deutschen mit Nachrichtenflut und Medienvielfalt umgehen" und empfiehlt regelmäßige Kommunikationspausen. Nicht auf jede E-Mail oder SMS müsse binnen Minuten reagiert werden.

Unternehmen reagieren für ihre Mitarbeiter

Unternehmen sorgen bereits vor. So gibt es bei Volkswagen schon seit Ende vergangenen Jahres auferlegte Offline-Zeiten: Denn der Konzern schaltet für einen Teil seiner Mitarbeiter den Mailversand ab. Damit soll der Stress nach Dienstschluss  reduziert werden. Ob es funktioniert? Aktuell gilt die Regelung ohnehin nur für Mitarbeiter mit Tarifvertrag (treibende Kraft war hier der Betriebsrat), für die übrigen leitenden Angestellten hingegen nicht.

Letztlich helfen manifestierte Vorgaben ohnehin nur wenig. Denn es geht doch darum, ein Bewusstsein für die Relevanz des Themas zu schaffen. Auch Schulungen, zum Beispiel durch den Arbeitgeber, können helfen, bevor es zu spät und der Burnout da ist. Jeder sollte frühzeitig selbst seine (Schmerz-)Grenze kennenlernen. So kann eigenbestimmt reagiert werden, wenn die mobilen IT-Geräte zu häufig bling machen. Der Tipp "einfach mal abschalten" ist dann nur der erste kleine Schritt zur Kommunikation der Zukunft.

von: Christoph Klink , 28. Februar 2012

Der Auftakt zur Imagekampagne der Kölner Bank im Jahr 2012 ist geschafft. Zeitungsanzeigen und Plakate in den Filialen zeigen derzeit ein Motiv mit den beiden Vorständen der Bank. Dieses lehnt sich an das wohl bekannteste Plattencover aus den Sechtzigern und Siebzigern an - Abbey Road von den Beatles. Aber das bedarf eigentlich keiner Erklärung.

Zum Vergleich trotzdem hier nochmal das Originalmotiv.

von: Christoph Klink , 15. Februar 2012

„Der Karneval ist eine große Kontaktbörse und bietet damit die Plattform für Geschäftsanbahnungen und fördert die Kommunikation innerhalb von Netzwerken.“*

Es geht im närrischen Treiben also natürlich längst nicht nur ums Singen, Trinken und Bützen.

In diesem Sinne wünscht Sinnbüro jecke und ertragreiche Tage. Kölle Alaaf!

* Studie zum Kölner Karneval der Boston Consulting Group. 

von: Vera Vickermann , 17. Januar 2012

Unsere Freunde von Klangfiguren haben im Rahmen der Kölner Passagen 2012 ein interaktives Schaufenster für 22Birds gestaltet. Die Projektionen reagieren auf Bewegung und Geräusche der Passanten. Es entstehen individuelle Bilder und Figuren - sehr schön und stimmungsvoll. Wen’s interessiert: einfach bis zum 22. Januar bei 22Birds in der Gladbacher Straße 30 vorbeischauen. Mit Einsetzen der Dunkelheit, spätestens ab 17.30 Uhr, wirkt es am besten.

Mehr Infos zu Klangfiguren und den Passagen 2012.

von: Christoph Klink , 08. Januar 2012

Seit einer Woche läuft 366, unsere Fotoaktion für 2012. Das Projekt steht unter dem Motto: "Unser Jahr in Bildern, 366 Momente, jeden Tag neu". Acht Fotos sind im 366-Fotoalbum schon enhalten, bis zum Jahresende werden es 366 Bilder sein - genau eines für jeden Tag. Mit dem Projekt möchten wir Eindrücke aus dem Leben und von den Menschen hinter Sinnbüro zeigen.

Die Motive beschäftigen sich mit unserer Arbeit. Aber nicht nur: Andere Bilder sind Momentaufnahmen aus Familie, Freizeit oder unserer Heimatstadt Köln. Wieder andere Fotos greifen aktuelle Ereignisse auf und zeigen diese aus einem ganz neuen Blickwinkel.

Wem 366 gefällt, der darf das gerne weitersagen. Wir freuen uns über jeden Link, tweet, like... oder ein Feedback per Mail. Hier gehts zu 366.